Abschlussrede zur Dorfgemeinschaf(f)t in Crossen

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Regionalen Aktionsgruppe Saale-Holzland-Kreis (RAG-SH) in Nickelsdorf bei Crossen durfte Christian Schorsch die Initiative der „Dorfgemeinschaf(f)t“ aus der Gemeinde Schlöben präsentieren. Im Beisein der Repräsentanten anderer Projekte, lokaler Akteure, etlicher Bürgermeister und dem Landrat, wurde folgende Abschlussrede verlesen:

Liebe Mitglieder der RAG, liebe Gäste der heutigen Veranstaltung,

ich freue mich sehr, dass ich an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen darf, unser Schlöbener Projekt der „Dorfgemeinschaf(f)t“ im Rahmen des Aufrufs „Dörfer in Aktion“ vorzustellen. Leider ist mein Zeitkontingent recht eng gefasst, so dass ich versuche, mich auf Wesentliches zu beschränken.

Etwas zu initiieren, das den Gemeinschaftsgeist wecken könnte, schwebte mir persönlich bereits seit Längerem vor: eine Gruppierung, die über ein Vereinsleben hinaus will, wo man gemeinsam etwas schaffen oder gar erschaffen will und das dann nicht nur den unmittelbar Beteiligten dient, sondern dem Gemeinwohl.

Als mich unser Bürgermeister, Herr Perschke, auf „Dörfer in Aktion“ aufmerksam machte, bot sich eine Gelegenheit, die es zu nutzen galt. Die Idee der „Dorfgemeinschaf(f)t“ wurde geboren, ein Aufruf dazu an alle Gemeindemitglieder schnell veröffentlicht. Tatsächlich kamen genügend Freiwillige zusammen, um auch die Zulassungsbedingungen zu erfüllen, weshalb einem ersten Treffen im zentral gelegenen Familienzentrum nichts mehr im Wege stand. Hier galt es nun die Köpfe zusammen zu stecken, denn die zentrale Idee der Dorfgemeinschaf(f)t ist es, dass jeder seine eigenen Wünsche, Fähigkeiten und Beziehungen in die Gruppe einbringt und man sich dann – je nach gefundenem Projekt und Interesse – in kleinen Gruppen trifft, um sich gemeinsam und selbstorganisiert an die Realisierung zu machen. Es ließ sich schnell feststellen, dass wir nicht das eine große Projekt vor Augen hatten, sondern eine ganze Reihe an Vorhaben gesammelt werden konnte.

Dabei galt, dass sich für ein jedes Projekt auch ein Koordinator bereit erklären musste, der für dessen Umsetzung als zentraler Ansprechpartner fungiert und die freiwilligen Helfer bei der Organisation unterstützt. Als Koordinator der Dorfgemeinschaf(f)t insgesamt war meine persönliche Rolle ähnlich. Zunächst als Vermittler zwischen den gesammelten Vorstellungen der Gruppe und der R A G in Form eines Projektantrages und dann als Bindeglied zwischen den einzelnen Projektgruppen und Koordinator meiner selbst eingebrachten Idee, auf die ich später noch eingehen möchte.

Die größte Herausforderung bestand im Vorfeld aus meiner Sicht in der praktischen Umsetzung der Selbstorganisation. Schließlich waren die benannten Koordinatoren und auch ich selbst keine Chefs mit Weisungsbefugnissen. Alle Teilnehmer sollten stets die Möglichkeit zur Information, zur Mitsprache und zur Beteiligung haben. Dafür standen zwei Herangehensweisen im Raum: Zum einen regelmäßige Treffen für Absprachen, zum anderen – ganz modern – die Nutzung des Internets. Letzteres bietet den großen Vorteil, unabhängig von Zeit und Raum zu sein, da ein jeder zum von ihm bevorzugten Zeitpunkt und vom jeweiligen Aufenthaltsort aus zugreifen und mitmachen kann. Im heute allseits voll gepackten Alltag sicherlich zunehmend relevant… Ich wollte gern beide Möglichkeiten parallel anbieten, da jede ihre Vorteile besitzt und es auch keinen Konsens dazu gab. Letztendlich stellte sich jedoch heraus, dass sich der Koordinationsaufwand in Grenzen halten konnte. Rückblickend dennoch eine gelungene Übung zur Selbstorganisation, mit der wohl auch umfangreichere Projekte denkbar wären.

Kommen wir nun aber zu einer Reihe der geschaffenen Einzelprojekte.

Eine vielleicht recht naheliegende Idee hatten sich einige Bürger aus Zöttnitz zur Aufgabe gemacht, die sich weitere Sitzgelegenheiten im Ort wünschten. Zwei hölzerne Sitzbänke für die Allgemeinheit sollten es am Ende werden. Ein regionaler Tischler stellte dafür die Grundlagen in Form von Bausätzen zur Verfügung, die Bürger zimmerten die Einzelteile dann gemeinsam zusammen und sorgten für einen wetterfesten Anstrich.

Ebenfalls eine dicke Schutzschicht für den nahenden Winter sollten die beiden Spielzeugkisten erhalten, die nun an den Spielplätzen in Schlöben und Rabis ihren Bestimmungsort gefunden haben. Darin aufbewahrt werden Spielzeugspenden der Einwohner, die alle spielenden Kinder gemeinsam nutzen und sich teilen dürfen.

Ein besonderer Hingucker sind ganz sicher die Freiwillig-30-Schilder geworden, die nun in den Bereichen der Spielplätze in Mennewitz, Schlöben und Zöttnitz stehen. Eine gesellige Runde junger Mütter mit Sorge um das Kinderwohl hatte sich das Vorhaben gesetzt, da offizielle Tempo-30-Schilder an den entsprechenden Stellen aus unterschiedlichen Gründen nicht aufgestellt werden können.

Ein Projekt, das sich vielleicht eher unspektakulär anhört, entwickelte sich zu einem Event, das bei vielen im Gedächtnis bleiben könnte. Das Geländer der Brücke, die den reichhaltigen Durchgangsverkehr Schlöbens über ein kleines Bächlein führt, hinterließ schon lange keinen repräsentativer Eindruck mehr für den ansonsten recht gepflegten Ort. Die Dorfgemeinschaf(f)t nutzte ein goldenes Herbstwochenende wie es sonst nur im Bilderbuch zu finden ist, um es in reger Beteiligung wieder herzurichten. Selbst Tage nach dem Aktionswochenende fanden sich noch Teilnehmer, die freiwillige Nacharbeiten übernahmen und meinten, wie schade es doch sei, dass es Derartiges nicht des Öfteren gäbe…

Leider nicht ganz abgeschlossen werden konnte das Projekt, das eine Blühwiese und Wildnisecke errichten will, die zum einen heimischen Kleintieren und Insekten einen Lebensraum im menschlichen Umfeld bieten möchte und zum anderen auch als Mahnmal dafür dienen soll, bei der Gestaltung unserer Lebensräume die Tierwelt nicht ganz zu vergessen. Schließlich sind auch wir Menschen ein Teil der Natur und können nicht leben, wenn wir diese vollständig verdrängen. Im Frühjahr soll das Projekt mit Unterstützung der Grundschüler der Gemeinde abgeschlossen werden.

(Beispielfotos!)

Kommen wir abschließend zum finanziell aufwendigsten und vielleicht auch spannendsten Projekt, das die Dorfgemeinschaf(f)t realisieren konnte. Aus den Reihen der Gemeinschaft kam der Vorschlag für die Umsetzung meiner Idee eines Gib&Nimm-Raumes: Ein alter Bauwagen, der seit Jahren nicht unweit ein nutzloses Dasein fristete, sollte dafür angeschafft und genutzt werden. Es kostete die Gruppe so einige Nachmittage, den Bauwagen auf Vordermann zu bringen, zu gestalten und auszustatten. Man einigte sich, dass man gerade auch mit der initialen Grundausstattung ein eher junges bis jugendliches Publikum ansprechen und zum miteinander Teilen anregen möchte. Die Gruppe schätzte es als günstiger ein, gerade unseren Kindern eine praktische Möglichkeit in ihrem Alltag anzubieten, die ihnen einen anderen Umgang mit den Dingen vermitteln kann. Während ein Gib&Nimm-Raum für die meisten Erwachsenen vielleicht eine nette, aber im Grunde doch überflüssige Einrichtung ist, bietet er den Kindern womöglich die Chance, mit einem neuen „Normal“ aufzuwachsen und derlei Einrichtungen im späteren Erwachsenenalter als Selbstverständlichkeit zu begreifen.

Dinge miteinander zu teilen ist unbequem. Schließlich muss man sich koordinieren und absprechen. In einer Bibliothek zum Beispiel werden Bestand, Verleih und Ordnung aufwendig gemanagt. Mangels Personal beschloss die Dorfgemeinschaf(f)t, sich zu einer Haltung des Vertrauens zu bekennen und den Bauwagen rund um die Uhr geöffnet zu lassen. Die Selbstorganisation der Ausleihe von Dingen wurde mit einfachen, nichtelektronischen Mitteln gestaltet. Dennoch ist es notwendig, dass es Verantwortliche gibt, die zumindest von Zeit zu Zeit nach dem Rechten schauen. Mit besonderer Freude kann ich hier mit Janik und Romeo zwei Jungs benennen, die sich nicht nur bei der Vorbereitung des Gib&Nimm-Raumes mit außergewöhnlichem Engagement eingebracht, sondern sich auch zu dessen Pflege bereit erklärt haben. Ein ganz herzlicher Dank von mir gilt an dieser Stelle ihnen beiden genauso wie allen anderen, die einen kleineren oder größeren Beitrag zum Gelingen aller Projekte beigetragen haben.

 

Zum Schluss meiner Ausführung möchte ich noch einmal auf mein zentrales Anliegen aufmerksam machen, das auch der Dorfgemeinscha(f)t als roter Faden diente. Ich glaube, der Kreis der hier Anwesenden ist vertraut mit der Vielzahl an Herausforderungen und problematischen Tendenzen, die uns nicht nur hier in unserer Heimat, sondern global beschäftigen. Viele Menschen haben sich bereits aktiv daran gemacht, den vielseitigen Gefahren zu begegnen. Zudem wird es wohl kaum jemanden geben, der sich nicht zu Frieden, Gerechtigkeit und Fairness für alle Menschen bekennen mag. Doch den meisten Mitbürgern bleibt unklar, wie dies jemals erreicht werden könnte. Dafür gibt es womöglich auch gar kein Patentrezept. Jedoch vertrete ich die Überzeugung, dass die Orientierung am miteinander Teilen einen groben Wegweiser in eine friedliche Zukunft darstellt, die allen ein gutes Leben ermöglichen könnte, ohne dabei den Planeten zu übernutzen. Dabei besteht die Herausforderung darin, das Teilen auch zu systematisieren!! Deshalb werbe ich an dieser Stelle dafür, dass ein jeder seine eigenen Initiativen dahingehend prüft und vielleicht gar überdenkt! Darüber hinaus wäre es aus meiner Sicht sehr zielführend im Hinblick auf einen gesellschaftlichen und kulturellen Wandel, vor allem auch neue Projekte am miteinander Teilen auszurichten, denn in dieser sozialen Praktik selbst steckt bereits der Keim zur Kooperation, die zu Gemeinschaft und letztlich zum friedlichen Miteinander führt.

Herzlichen Dank.

Einladung zum Pomologischen Seminar mit Dr. Werner Schuricht

Datum: Mittwoch, 11. Oktober und Freitag, 13. Oktober 2017

Ort: Denkmalhof Gernewitz, Gernewitzer Str. 30, 07646 Stadtroda

Beginn: jeweils 16 Uhr

Ende: jeweils gegen 19 Uhr

Teilnehmerbegrenzung: bis zu 30 Teilnehmer (es zählt der Zeitpunkt der Anmeldung)

Material: Jeder Teilnehmer bringt bitte ein kleines Messer und Schreibmaterial mit. Vorbereitete Arbeitsmaterialien werden bereitgestellt.

Preis (je nach Teilnehmerzahl): 15 Euro pro Teilnehmer (in bar zu Beginn der Seminarreihe zu zahlen)

Anmeldung:

Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte an folgende e-mail-Adresse:

alexander.pilling@t-online.de

Sie erhalten in jedem Fall ein e-mail-Antwort.

Für Rückfragen stehe ich gern unter Tel.: 036422-22498 oder 0173-8538079 zur Verfügung.

Der ausgewiesene Sortenkundler Dr. Werner Schuricht aus Jena führt im Rahmen von zwei Veranstaltungen in die Bestimmung von Apfelsorten an Hand der Fruchtmerkmale ein. Die beiden Veranstaltungen bauen aufeinander auf. Darum sollten sie auch beide besucht werden. Nachdem zunächst die Sortenmerkmale einiger gängiger Streuobstsorten und deren Verwechslersorten eingehend vorgestellt werden, folgen Bestimmungsversuche in kleinen Gruppen. Aus einer Anzahl von Apfelsorten sollen die gleichen Sorten herausgefunden und bestimmt werden. Am Ende der letzten Veranstaltungen ist eine Reflexionsrunde geplant.

Nach den jeweiligen Seminaren steht Herr Dr. Schuricht für die Bestimmung von mitgebrachten Apfelsorten durch die Teilnehmer bereit.

Mit besten Grüßen

Alexander Pilling

Interessengemeinschaft Streuobst Saale-Holzland

Dorfgemeinschaf(f)t lädt zum Mitmachen ein

Die Initiative Dorfgemeinschaf(f)t aus der Gemeinde Schlöben hat sich ihm Rahmen der Aktion „Dörfer in Aktion“ erfolgreich um eine finanzielle Unterstützung durch die RAG-SH bemüht. Die in Aussicht stehenden Gelder sollen in den kommenden Wochen dazu verwendet werden, in der Gemeinde gemeinschaftliche und nachhaltige Aktionen durch die Freiwilligen in die Tat umzusetzen. Dazu sind natürlich ebenfalls alle interessierten Mitglieder aller Ortschaften herzlich eingeladen! Es entstehen keine Verpflichtungen und es kann nach Belieben an den Einzelaktionen teilgenommen werden. Im Folgenden eine Auflistung aller bisher geplanten Aktionen:

Gib&Nimm-Raum

Ein erworbener Bauwagen soll durch die Gemeinschaft sowohl innen wie auch außen gestaltet und ausgestattet werden. Der Wagen wird zentral aufgestellt werden, so dass alle Bürger die Möglichkeit haben, Gebrauchsgegenstände jeder Art dort einzubringen und abzuliefern bzw. sich an den freiwilligen Gaben anderer je nach Bedürfnis zu bedienen.

Blüh- und Wildnisecke

Im Ortsbereich soll ein beispielhafter Bereich entstehen, in dem Natur wieder zugelassen wird. Dazu werden nicht nur entsprechende Wildpflanzen und -hecken bzw. Blühwiesen angelegt, sondern zusätzlich auch Unterschlupf für Igel und andere Kleintiere geschaffen.

neue Sitzbänken

Zusammen- und Aufbau

Streichen von Geländern

Alte, verrostete und wenig ansehnliche Geländer im Ortsbereich sollen optisch wieder auf Vordermann gebracht werden.

Freiwillig-30-Schildern“

Bau, Gestaltung und Errichtung im Spielplatzbereich.

Spielzeugkisten

Gestaltung und Aufbau im Bereich der Spielplätze.

Außenbeschilderung FiZ

Gestaltung einer repräsentativen und einladenden Beschilderung für das Familienzentrum.

Insektenhotels

Bau und Installation von zwei Stück.

Ideen und Vorschläge für weitere Aktionen sind genauso willkommen wie freiwillige Gemeindemitglieder, die Zeit und Lust haben, sich nach eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten in die Dorgemeinschaf(f)t oder auch in einzelne Aktionen einzubringen. Kontakt kann per E-Mail an christian.schorsch@schloeben.de oder über die Gemeindeverwaltung aufgenommen werden. Über Termine und Treffen informiert dann ebenfalls unsere Gemeinde-Homepage.

5 Jahre FIZ

Das AWO Familienzentrum in Schlöben wird 5 Jahre alt!

Die Gemeinde Schlöben und die AWO laden zur Geburtstagsfeier am SAMSTAG, den 09.09.2017 ein.

Groß und Klein, Alt und Jung aus nah und fern sind von 10:00 – 14:00 Uhr herzlich willkommen.

Für das leibliche Wohl und gute Unterhaltung ist gesorgt.

Erbsensuppe aus der Gulaschkanone

Bratwürste

Tanzshow „Aktive Kids“

Kinderchor

Kinderschminken / Bastelstraße

Flohmarkt für Jedermann

DankBar

Waffelbäckerei

Kaffee / Kuchen

Nähen mit Kids

Spielstationen für Kinder und Eltern

Livemusik – Liedermachenr „Wilm“

uvm.

 

Wir freuen uns auf Sie im

AWO Familienzentrum

Am Wallgraben 20

07646 Schlöben

Familiensportfest 2017

Alle Jahre wieder,……… gemeinsam mit dem Sportverein „Wöllmisse“ das traditionelle Familiensportfest am 17.06.2017.

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen waren zum 13. Familiensportfest alle Kinder mit ihren Eltern und Bekannten eingeladen, zu sportlichen Aktivitäten & Spielen. Wie in jedem Jahr erfuhr der Kindergarten wieder sehr viel Unterstützung durch den ortsansässigen Sportverein und zahlreichen Sponsoren, bei denen wir uns auf diesen Weg ganz herzlich bedanken. Neben den beliebten Wettspielstationen, wie Rollerrennen, Schubkarrenrennen, u.v.m. gab es wieder reichlich Gelegenheit für ein entspanntes Miteinander aller Erwachsenen untereinander. Unter den Mitwirkenden war auch wieder die Ortsfeuerwehr aus Rabis mit den beliebten Wasserspritz, – und Wettspielen mit dabei, auch hier eine herzliches Dankeschön. Gaumenfreuden, wie traditionelle leckere Eierkuchen, Eis oder Bratwürste, frische liebevoll gestaltete Obstteller, kamen, wie jedes Jahr, nicht zu kurz und bereicherten unser Familienfest in hohem Maße.

Wir, als Kindertagesstätte „Rappelkiste“, möchten uns, auch stellvertretend im Namen unserer Kinder, bei allen Helferinnen/er, bei den Organisatoren, der Unterstützung seitens der Gemeinde Schlöben herzlich bedanken. Besonders danken wir Bernd Müller, der für unsere Kinder wieder in die Rolle des Clown schlüpfte und somit für eine lockere, lustige Stimmung sorgte.

 

Die Mitarbeiterinnen & Kinder der „Rappelkiste“

eine kleine Bildergalerie vom Fest:

Initiative Dorfgemeinschaf(f)t

Der Aktionsaufruf der RAG-SH https://bioenergiedorf.schloeben.de/projektaufruf-doerfer-in-aktion/ bietet auch den Einwohnern der Gemeinde Schlöben einen Anlass, sich gemeinschaftlich für die eigenen Interessen zu engagieren und dafür ggf. eine Unterstützung in Höhe von 3.000 Euro zu erhalten. Deshalb dürfen sich alle Gemeindemitglieder angesprochen fühlen, die Lust haben,
sich im Zeitraum vom 1. August bis 31. Oktober ehrenamtlich in der

„Initiative Dorfgemeinschaf(f)t“

einzubringen und vor allem praktisch dabei helfen wollen, verschiedenste Vorhaben in allen Ortsteilen umzusetzen. Welche Vorhaben das konkret sind, soll im Kreis der Interessierten in
Anbetracht der mitgebrachten Ideen, Talente und Hilfsmittel abgestimmt werden. Jedoch können folgende Vorschläge bereits als Anregungen dienen:

– Aufräum- und Verschönerungsaktionen
– Ausbesserung von Wegen
– alte Geländer entrosten und frisch streichen
– Gestaltung des Platzes am Familienzentrum
– Renovierungsarbeiten in Kita, Grundschule und Kirchen
– Aufwertung der Spielplätze (z.B. wetterfeste Spielzeugkisten)
– Ausrichtung der Festveranstaltung „Fünf Jahre Familienzentrum“
– Renovierungsarbeiten an den Vereinhäusern
– Pflanzen von (Streuobst-)Bäumen
– Anlegen von Blumenwiesen und -beeten
– zusätzliche Beschilderungen vornehmen („Freiwillig 30“ oder Wegmarker)
– Installation und Instandhaltung von öffentlichen Sitzgelegenheiten und Anlagen
– … (weitere Ideen erwünscht!)

Sollten sich zwölf engagierte Bürger finden, so sind von jedem im dreimonatigem Zeitraum pro Woche nicht mal zwei Stunden Einsatz gefordert, um den Regeln der
Aktion zu genügen. Bei noch mehr Aktiven verringert sich der Mindesteinsatz noch zusätzlich. Da bis zum 30. Juni die fertige Bewerbung eingehen muss, werden alle
Interessierten darum gebeten, sich bis zum 18. Juni vorzugsweise per E-Mail an christian.schorsch@schloeben.de oder bei der Gemeindeverwaltung zu melden.
Die Anmeldung sollte verbindlich sein. Sollten bis dahin mindestens zwölf Bürger zusammengekommen sein, so werden diese am Donnerstag, den 22. Juni um 19 Uhr
zum Auftakt und zur Ideenbesprechung ins Familienzentrum eingeladen.

„Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe.“ ― Antoine de Saint-Exupery

„Ich sehe dich in tausend Bildern“

Lesekonzert zum 245. Geburtstag von Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis (1772-1801)

                                                          

Mit Liedern nach Gedichten von Novalis von Franz Schubert, Max Reger und Joseph Gabriel Rheinberger und Texten von und zu Novalis

 

Termine:

Samstag, 6. Mai 2017, 19.30 Uhr, Kirche zu Schlöben bei Jena

Samstag, 24. Juni 2017, 15.00 Uhr, Romantikerhaus Jena

 

Mitwirkende:

Alena-Maria Stolle (Weimar), Gesang

Christine Hansmann (Weimar), Lesung und Moderation

Jena-Schlöben: Wolf-Günter Leidel (Weimar), Orgel

Romantikerhaus Jena: Helga Assing (Jena), Klavier

 

 

Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, der sich als Poet Novalis nannte, wird bis heute oft als fantastischer, bisweilen weltfremder Schwärmer missverstanden. Er war jedoch das Gegenteil, er war Wissenschaftler, Jurist, Geologe, Bergbauingenieur, Forscher, Philosoph und Dichter.

Mit Jena verbinden ihn nicht nur das dort 1790 begonnene Jura-Studium, sein inniger Kontakt zu Friedrich Schiller oder die Nähe zum Kreis der Frühromantiker. Für das 15 km von Jena entfernte Gut Schlöben, lange im Besitz der Hardenbergschen Familie, sind immer wieder Aufenthalte von Novalis belegt. Hier schrieb er als Zwölfjähriger seinen ersten „Neujahrsgruß in Versen“, und noch im Herbst 1800, kurz vor seinem Tod, hat er sich Bücher aus der reichhaltigen Schlöbener Bibliothek kommen lassen.

 

Aus Anlass seines 245. Geburtstages am 2. Mai 2017 soll Friedrich von Hardenberg mit zwei Lese-Konzerten gewürdigt werden. Die Weimarer Sängerin Alena-Maria Stolle trägt kaum bekannte, selten zu hörende Novalis-Vertonungen von Franz Schubert, Max Reger und Joseph Gabriel Rheinberger vor; begleitet wird sie an der Schlöbener Novalis-Orgel von Wolf Günter Leidel (Weimar), im Romantikerhaus Jena von Helga Assing.

Die Autorin, Sprecherin und Rezitatorin Christine Hansmann (Weimar) liest Texte von und zu Novalis, u.a. aus dem Romanfragment Heinrich von Ofterdingen.

„Die Kriegskinderstiftung stellt sich vor“

„Wissen statt Waffen“

Wie kommt eigentlich eine junge Frau auf die Idee, sich für ehemalige Kindersoldaten am anderen Ende der Welt zu engagieren? Sandra Steiner berichtet von ihrer ehrenamtlichen Arbeit und von ihrem Weg, der sie zu dieser spannenden Aufgabe führte. Dabei beschreibt sie zum einen, welche Erkenntnisse und welches Weltbild sie heute antreiben, und zum anderen, wie sie sich in Afrika, aber auch hier in Deutschland, für Frieden stark macht und Grundlagen für ein menschlicheres Miteinander legen möchte.

mit Sandra Steiner (Herlasgrün; Kuratoriumsmitglied der Kriegskinderstiftung)

am So, 23. April 2017 um 15 Uhr im AWo-Familienzentrum

Weitere Infos gibt’s hier.

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