„Ich sehe dich in tausend Bildern“

Lesekonzert zum 245. Geburtstag von Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis (1772-1801)

                                                          

Mit Liedern nach Gedichten von Novalis von Franz Schubert, Max Reger und Joseph Gabriel Rheinberger und Texten von und zu Novalis

 

Termine:

Samstag, 6. Mai 2017, 19.30 Uhr, Kirche zu Schlöben bei Jena

Samstag, 24. Juni 2017, 15.00 Uhr, Romantikerhaus Jena

 

Mitwirkende:

Alena-Maria Stolle (Weimar), Gesang

Christine Hansmann (Weimar), Lesung und Moderation

Jena-Schlöben: Wolf-Günter Leidel (Weimar), Orgel

Romantikerhaus Jena: Helga Assing (Jena), Klavier

 

 

Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, der sich als Poet Novalis nannte, wird bis heute oft als fantastischer, bisweilen weltfremder Schwärmer missverstanden. Er war jedoch das Gegenteil, er war Wissenschaftler, Jurist, Geologe, Bergbauingenieur, Forscher, Philosoph und Dichter.

Mit Jena verbinden ihn nicht nur das dort 1790 begonnene Jura-Studium, sein inniger Kontakt zu Friedrich Schiller oder die Nähe zum Kreis der Frühromantiker. Für das 15 km von Jena entfernte Gut Schlöben, lange im Besitz der Hardenbergschen Familie, sind immer wieder Aufenthalte von Novalis belegt. Hier schrieb er als Zwölfjähriger seinen ersten „Neujahrsgruß in Versen“, und noch im Herbst 1800, kurz vor seinem Tod, hat er sich Bücher aus der reichhaltigen Schlöbener Bibliothek kommen lassen.

 

Aus Anlass seines 245. Geburtstages am 2. Mai 2017 soll Friedrich von Hardenberg mit zwei Lese-Konzerten gewürdigt werden. Die Weimarer Sängerin Alena-Maria Stolle trägt kaum bekannte, selten zu hörende Novalis-Vertonungen von Franz Schubert, Max Reger und Joseph Gabriel Rheinberger vor; begleitet wird sie an der Schlöbener Novalis-Orgel von Wolf Günter Leidel (Weimar), im Romantikerhaus Jena von Helga Assing.

Die Autorin, Sprecherin und Rezitatorin Christine Hansmann (Weimar) liest Texte von und zu Novalis, u.a. aus dem Romanfragment Heinrich von Ofterdingen.

22. Traktorenschau Rabis-Zöttnitz

17.09.2016

  • 19 Uhr Erntetanz auf dem Sportplatz Rabis mit DJ Mario und dem Spielmannszug SV Klengel Serba 09 e.V.

18.09.2016

  • 10 Uhr Beginn auf dem Sportplatz Rabis
  • Geschicklichkeitsfahren
  • Tröbnitzer Blasmusikanten
  • Musikschule Fröhlich
  • Wing Chun Kung Fu Vorführung des Täler SV Ottendorf
  • Präsentation 1. Teil der Rabiser Chronik und das Mundartbuch
  • Spiel und Spaß für Kinder (Hüpfeburg, Kinderschminken, Bastelstraße)
  • Moderation Mario Säumel
  • Speisen und Getränke , wie immer das Beste

Kostenlose Parkplätze sind vorhanden

„Wahre Geschichtsschreibung?“ oder „Geschichtschreibung als Ware?“

Wir laden alle Leute, die sich für das Thema

Wahre Geschichtsschreibung?“ oder „Geschichtschreibung als Ware?“

Was ist „historische Wahrheit?“ Und wie halten wir es damit?“

interessieren und sich dazu austauschen wollen

am 10. Juno 2016, Beginn 20.00 Uhr,

in das Familienzentrum Schlöben (FiZ)

in lockerer Runde zur Diskussion ein. Fragen wie:

Was ist „Geschichte“? und Ist „Geschichtsschreibung“ nur deren „Abbildung“?;

Wahrheit“ und „Lüge“ in der Geschichtsschreibung? Kriterien dafür?;

Ist (bewusstes) Weglassen von (bekannten) Tatsachen schon Lüge?;

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…“?

wollen wir besprechen.

Martin Taubert führt kurz in das Thema (sechs Thesen) ein. Dann wollen wir dazu unsere Argumente austauschen; gerne auch bei einem Gläschen Wein! Die Veranstaltung wird von Hans-Peter Perschke moderiert.

Ein Film, der alles ändert.

Wie ist sie eigentlich, die menschliche Natur? Beherrschen uns unsere Gene? Welche Bedeutung für die Entwicklung haben Umfeld und Kultur?

Wie funktioniert unsere Gesellschaft im Inneren? Auf welche Art und Weise arbeiten wir „zusammen“? Sind wir dabei eigentlich effizient oder produzieren wir im Grunde mehr Schaden als Nutzen?

Welche Religion dominiert unsere Welt? Warum werden die Reichen immer reicher und die Menge an (Staats-)Schulden immer größer? Ist Armut eine Form struktureller Gewalt und was lässt die Menge an Gewalt ansteigen? Warum genau macht Armut eigentlich krank?

Ist eine Alternative zum Heutigen denkbar? Ist sie reine Utopie? Auf welche menschliche Disziplin sollten wir in Zukunft setzen: Religion oder Politik oder Philosophie oder…? Welche Grundlagen erfordert eine tatsächlich nachhaltige Wirtschaftsweise? Wie sieht ein Blick in diese Zukunft aus?

Sind unsere gesellschaftlichen Werte heute denaturiert? Kann unsere heutige Gesellschaft in dieser Form überhaupt noch lange weiter existieren oder ist sie zum Scheitern verurteilt?

Welche Aufgabe steht uns und unseren Kindern bevor? Und wie viel Zeit bleibt uns eigentlich noch zu begreifen und zu handeln…

Es gibt einen Film, der Antworten auf all diese Fragen geben könnte! Das Familienzentrum lädt zur öffentlichen Filmvorführung ein.

15. April 2016 um 19 Uhr

Aus dem Geschichtsverein

GeschichtsvereinDas für den Ort Schlöben so ereignisreiche Jahr 2015 mit seiner gelungenen 825-Jahrfeier, über die schon ausführlich berichtet wurde, fand mit der Busexkursion unseres Vereins einen weiteren berichtenswerten Höhepunkt. Die Fahrt ging diesmal nach Schmalkalden. Dort war nicht nur die diesjährige Thüringer Landesgartenschau, sondern auch eine wunderschön restaurierte Altstadt und das Schloss Wilhelmsburg mit einer in dieser Zeit laufenden Ausstellung über die Geschichte der Reformation zu bestaunen. Die Resonanz zu dieser Fahrt war gut, der Bus war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Nicht nur Vereinsmitglieder hatten das Angebot angenommen, sondern auch viele Einwohner aus der Gemeinde Schlöben und den umliegenden Ortschaften. Sogar Jenenser nahmen teil.
In Schmalkalden erwartete uns als erstes eine Führung durch die historische Altstadt mit ihren vielen schönen und herausgeputzten Fachwerkhäusern.
Zwei engagierte und fachlich best beschlagene Stadtführerinnen geleiteten uns mit vielen Erläuterungen durch die Straßen und Gassen der Stadt bis hin zur Wilhelmsburg, die als Wahrzeichen etwas über der Stadt thront. Die Burg ist vom hessischen Landgrafen, zu dessen Hoheitsgebiet Schmalkalden damals gehörte erbaut worden und war der Gründungsort des Schmalkaldischen Bundes, eines Zusammenschlusses protestantischer deutscher Länder gegen die kaiserlichen Bestrebungen der Gegenreformation. Über all die informierte die im Schloss gezeigte Ausstellung i sehr informativer Weise.
Nach einem guten Mittagessen im Gelände der Landesgartenschau konnte sich dann jeder individuell die Gartenschau zu Gemüte führen. Da war für jeden etwas dabei: herrliche Blumen-Arrangements, Vorschläge zur Gartengestaltung, Spielplätze für Kinder und Erwachsene, Möglichkeiten, einfach in der Herbstsonne zu sitzen usw.
Nach angemessener Zeit traf man sich wieder an der Kaffeetafel und dann ging es im bequemen Reisebus wieder Richtung Heimat.
Einige Schnappschüsse von der Fahrt: