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Bildung

Herbstspätlese

Brilliant, geliebt, verkannt, umstritten.

Vergessen auch?

 

„Die“ Strittmatters: Eva und Erwin

Martin Taubert / Schlöben

liest ausgewählte Texte.

 

Wann? Donnerstag, 09. November 2017, 19.00 Uhr

Wo? Familienzentrum Schlöben (FiZ)

Einladung zum Pomologischen Seminar mit Dr. Werner Schuricht

Datum: Mittwoch, 11. Oktober und Freitag, 13. Oktober 2017

Ort: Denkmalhof Gernewitz, Gernewitzer Str. 30, 07646 Stadtroda

Beginn: jeweils 16 Uhr

Ende: jeweils gegen 19 Uhr

Teilnehmerbegrenzung: bis zu 30 Teilnehmer (es zählt der Zeitpunkt der Anmeldung)

Material: Jeder Teilnehmer bringt bitte ein kleines Messer und Schreibmaterial mit. Vorbereitete Arbeitsmaterialien werden bereitgestellt.

Preis (je nach Teilnehmerzahl): 15 Euro pro Teilnehmer (in bar zu Beginn der Seminarreihe zu zahlen)

Anmeldung:

Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte an folgende e-mail-Adresse:

alexander.pilling@t-online.de

Sie erhalten in jedem Fall ein e-mail-Antwort.

Für Rückfragen stehe ich gern unter Tel.: 036422-22498 oder 0173-8538079 zur Verfügung.

Der ausgewiesene Sortenkundler Dr. Werner Schuricht aus Jena führt im Rahmen von zwei Veranstaltungen in die Bestimmung von Apfelsorten an Hand der Fruchtmerkmale ein. Die beiden Veranstaltungen bauen aufeinander auf. Darum sollten sie auch beide besucht werden. Nachdem zunächst die Sortenmerkmale einiger gängiger Streuobstsorten und deren Verwechslersorten eingehend vorgestellt werden, folgen Bestimmungsversuche in kleinen Gruppen. Aus einer Anzahl von Apfelsorten sollen die gleichen Sorten herausgefunden und bestimmt werden. Am Ende der letzten Veranstaltungen ist eine Reflexionsrunde geplant.

Nach den jeweiligen Seminaren steht Herr Dr. Schuricht für die Bestimmung von mitgebrachten Apfelsorten durch die Teilnehmer bereit.

Mit besten Grüßen

Alexander Pilling

Interessengemeinschaft Streuobst Saale-Holzland

„Die Zeitgeist-Bewegung – einfach erklärt“

Unbegrenztes Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen ist planetarer Selbstmord. Ein fundamentaler Wertewandel ist erforderlich!
Dieser geht einher mit dem Verständnis der Menschheit über ihre Beziehung mit der Natur.

Es wird Zeit, uns weit über kulturelle und traditionelle Ideologien hinaus auf
die uns menschlich und sozial verbindenden Überlebensgrundlagen zu konzentrieren. Hieraus leitet sich eine neue, nachhaltige Vision der sozialen
Organisation ab: Die „Ressourcenbasierte Wirtschaft“. Um dieses Modell in die Öffentlichkeit zu tragen, existieren bereits mehrere hundert
Projektgruppen verteilt in ca. 70 Ländern der Erde. Die Sympathisanten und Unterstützer der Bildungsbewegung setzen sich weltweit dezentral für einen
notwendigen Wandel unserer Werte ein.

„Wie wollen wir in Zukunft leben?“

mit Franky Müller (Frankfurt/M; Hauptkoordinator in Deutschland)

am Fr, 09. Juni 2017 um 19 Uhr im AWO-Familienzetrum Schlöben

(weitere Infos zur Reihe gibt es hier.)

„Wie funktioniert eigentlich Geld?“

(Kurzfilm-Reihe)

Wir nehmen es alle nahezu jeden Tag in die Hand. Auch solche Floskeln wie „Geld regiert die Welt!“ kommen uns sehr leicht über die Lippen. Aber was ist denn Geld eigentlich? So richtig darüber  nachgedacht haben wohl erst die Wenigsten. Wie entsteht Geld eigentlich? Wie bewegt es sich zwischen den Menschen und in der Welt? Und welche Wirkungen gehen letztlich vom Geld aus? Überraschende Fragen mit noch überraschenderen Antworten.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 18. Mai um 19 Uhr im Familienzentrum statt!

Mehr Infos zur Reihe gibt es hier.

Bürgerversammlung zur Gebietsreform

  • Jeder kommt zu Wort.
  • Alle Argumente werden gehört.
  • Stadtroda – Jena – Hermsdorf /Bad Klosterlausnitz stehen zur Wahl.
  • Ansprechpartner aus den möglichen Partnergemeinden werden eingeladen.
  • Informationen zu Sachfragen.

 

Zwei Termine:

10. Mai 2017, 19:30 Uhr Rabis, Sportlerheim

21. Mai 2017, 17:00 Uhr, Schlöben, Vereinshaus

Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn liegen Informationen zum Thema aus.

 

Einladung durch: Gemeinderat Schlöben und Initiative „Mitreden jetzt!“

„Die Kriegskinderstiftung stellt sich vor“

„Wissen statt Waffen“

Wie kommt eigentlich eine junge Frau auf die Idee, sich für ehemalige Kindersoldaten am anderen Ende der Welt zu engagieren? Sandra Steiner berichtet von ihrer ehrenamtlichen Arbeit und von ihrem Weg, der sie zu dieser spannenden Aufgabe führte. Dabei beschreibt sie zum einen, welche Erkenntnisse und welches Weltbild sie heute antreiben, und zum anderen, wie sie sich in Afrika, aber auch hier in Deutschland, für Frieden stark macht und Grundlagen für ein menschlicheres Miteinander legen möchte.

mit Sandra Steiner (Herlasgrün; Kuratoriumsmitglied der Kriegskinderstiftung)

am So, 23. April 2017 um 15 Uhr im AWo-Familienzentrum

Weitere Infos gibt’s hier.

„Streuobst als Alltagskultur“

Menschen gestalten Landschaft. Wir reden von Kulturlandschaft. Streuobst ist ein Inbegriff dieses Schaffens. Wie steht es heute um das viel beschriebene Streuobst? Wie kann es gelingen, dieses Gut besser für uns nutzbar zu machen? Wie können wir die noch vorhandene Streuobstvielfalt für die Nachwelt erhalten? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es dazu in Ostthüringen?

mit Alexander Pilling (Gumperda; Regionalmanager der Leader-Aktionsgruppe Saale-Orla)

am Do, 16. Februar 2017 um 19 Uhr im Familienzentrum

weitere Veranstaltungen der Reihe finden Sie hier.

Fahrradkino: Prof. Niko Paech im Interview

Es ist ein fataler Fehler, zu glauben, diese Gesellschaft müsse z.B. nur die Energiequelle wechseln, und schon wäre alles wieder im grünen Bereich. Wenn man beispielsweise immer mehr Landschaft verbraucht, um dort SINGLE-Öko-Häuser zu verwirklichen, wenn in diesen Tag und Nacht diverse elektronische High-Tech-Geräte laufen, ist das kein wirklich neuer Umgang mit der Umwelt. Moderne Industriegesellschaften leben generell auf zu großem Fuß. Dieses Wohlstandsmodell ist nicht reformierbar. Es kann nur stillgelegt und ersetzt werden. Weniger ist mehr und Befreiung vom Überfluss die einzige Chance, die der Mensch hat, will er nicht selbstverschuldet aussterben.

Niko Paech ist seit 2010 Gastprofessor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomie, der Ökologischen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung.

 

am Do, 19. Januar 2017 ab 19 Uhr im Vereinshaus in Schlöben!

 

Bitte Fahrrad mitbringen, denn der Strom für die Vorführung und für ein Kännchen Espresso wird von acht freiwilligen Radlern mit Muskelkraft erzeugt!

 

So war´s: Vortrag „Planetare Grenzen“

Dass es kein ewiges Wachstum auf unserem begrenzten Planeten geben kann, ist spätestens seit der Veröffentlichung „Die Grenzen des Wachstums“ (Wikipedia) des Club of Rome in den 70er Jahren bekannt. Dennoch flammt erst jetzt – in Anbetracht sich bestätigender und auch tatsächlich mess- und beobachtbarer Konsequenzen unseres globalisierten Wirtschaftens – erneut eine breite Diskussion um diese im Grunde bereits alten Erkenntnisse auf.

Frau Dr. Annette Schlemm von der Zukunftswerkstatt Jena versuchte am gestrigen Abend mit einem faktenreichen und wissenschaftlichen Vortrag im Familienzentrum Schlöben den Zuhörern ein recht neues Konzept zur Bewertung der Belastung von ökologischen Grenzen der Erde nahezubringen: das Konzept der Planetaren Grenzen (Wikipedia). Einmal mehr wurde dabei deutlich, wie sehr unsere Zivilisation über ihre Verhältnisse lebt und wie dringend wir grundlegende Kursänderungen vornehmen müssen, sollen unsere Kinder und Enkelkinder noch eine ähnliche Lebensqualität genießen dürfen, wie wir heute!

Die Frage, die wir uns alle stellen müssen ist, wie lange wir die sich auftürmenden Probleme noch vor uns herschieben können? Wie lange können wir die Verantwortung noch von uns schieben und sagen, dass sich doch andere darum kümmern sollen? Wie lange können wir uns „Business as usual“ noch erlauben?

Mit der bevorstehenden Ausarbeitung eines Gemeindentwicklungskonzeptes, das die Gestaltung des Miteinanders und der unmittelbaren Umgebung in direkter Reichweite für die kommenden 15 oder gar 20 Jahre bahnen soll, hat die Gemeinde in Kürze die einmalige Gelegenheit, diesen als krisenhaften, aber wissenschaftlich gesicherten Zukunftsaussichten mit Vorausschau zu begegnen. Ideen, Vorschläge und rege Beteiligung seitens aller Gemeindemitglieder sind dazu dringend erwünscht!

Web-Tipp für Zukunftsforscher: http://www.zukunftsentwicklungen.de