Gedanken zum neuen Jahr

Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte. Aber das kann kein Grund sein, die Hoffnung aufzugeben.
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.
Niemand weiß, ob Luther diesen Satz wirklich so gesagt hat.Trotzdem ist er tröstlich, gerade jetzt, wo es sich tatsächlich so anfühlt, als könnte morgen schon die Welt untergehen. Gerade jetzt stellt sich die Frage, wie weitermachen in diesen „postfaktischen“ Zeiten, in der Argumente nicht mehr zählen und offensichtlich die absurdesten Dinge geschehen können. Die Vernunft setzt sich durch, das Bessere siegt, schien ein unumstößliches Naturgesetz, vor allem in Europa. Der gesellschaftliche Fortschritt in allen Lebensbereichen war beinahe unaufhaltsam, manchmal etwas schleppend, aber die Richtung stimmte. Wenn nun der Fortschritt an der Macht ist, sozusagen zum Establishment wird, was macht das mit den Menschen, die sich dem nicht zugehörig und manchmal abgehängt fühlen. Und mit denen, die oft auf der Seite der Unterdrückten und Entrechteten standen und nun plötzlich zu den Eliten gehören sollen. Beide haben den Kontakt zueinander verloren, so dass die einen „Denkzettel“ verteilen und die anderen darüber überrascht sind. Viel schwerwiegender ist aber, dass bei all dem Fortschritt, die Aufmerksamkeit verloren gegangen ist, auf die Folgen unseres guten Lebens, trotz Mülltrennung,
Bioenergie und -kost, Geschlechtergleichheit,….

Insofern ist der Fortschritt lediglich Makulatur und hat uns bequem gemacht. Wenn die kommenden Zeiten ungemütlich werden, bedeutet es herunterzukommen vom Anspruch, die Welt retten zu wollen, sondern sachlich, das zu tun, was man als richtig erkannt hat, ohne wütend und zynisch zu sein. Manche nennen das auch Haltung.
Ein Dorf kann eine ganze Streuobstplantage anlegen.

Seien Sie dabei.
Ihr Bürgermeister Hans-Peter Perschke

Quelle: http://bioenergiedorf.schloeben.de/informationen/woellmisse-anzeiger-nr-63/

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